Gamze Kubaşık, Semiya Şimşek, Christine WernerUnser Schmerz ist unsere Kraft – Neonazis haben unsere Väter ermordet - Leselustfestival 2025
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Gamze Kubaşık, Semiya Şimşek, Christine Werner
Unser Schmerz ist unsere Kraft – Neonazis haben unsere Väter ermordet

Mo 28.9.2026 – 10 Uhr

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2026 (Sachbuch)
Ein Plädoyer, wach zu bleiben – in diesem Land, in diesen Zeiten

Semiya ist vierzehn Jahre alt, Gamze zwanzig, als ihre Väter von der rechtsextremen Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“, NSU, ermordet wurden. Die beiden in Deutschland aufgewachsenen Jugendlichen verbindet derselbe Schmerz. Die Vorverurteilung der deutschen Polizei und das Desinteresse der Öffentlichkeit trifft die beiden mit voller Wucht.

In diesem Jugendsachbuch erzählen die durch ihr Schicksal verbundenen jungen Frauen in Gedächtnisberichten, Telefonaten und Chats unmittelbar, wie sie die erschütternden Geschehnisse damals erlebt und wie die Morde sie aus ihrem bisherigen Leben gerissen haben. Aber auch, wie sie miteinander eine ungeheure Kraft entwickeln konnten, die sie bis heute immer weiter kämpfen lässt: gegen das Vergessen und für eine Zukunft ohne Ausgrenzung.

Geschrieben von zwei Töchtern, deren Väter vom rechtsterroristischen NSU ermordet wurden
Nahbar und authentisch: mit vielen Fotos und Dokumenten

Pressestimmen:

„‚Unser Schmerz ist unsere Kraft‘ ist mehr als ein Sachbuch: Es ist ein Akt der Selbstermächtigung.“
Yağmur Ekim Çay, taz – Literaturbeilage, 10. Oktober 2025

„Ein ungeheuer wichtiges Buch, das Schullektüre werden sollte.“
Dina Netz, Deutschlandfunk Kultur „Andruck“, 04. September 2025

„Aufklärend, erschütternd“
3sat Kulturzeit, 05. September 2025

„Kein Text, kein Bericht, keine Reportage, kein Feature, kein Kommentar oder Leitartikel hatten die Wahnsinns-Intensität dieses Buches, das ich Ihnen sehr ans Herz legen möchte.“
Heribert Prantl, Prantls Blick (Newsletter) – Süddeutsche Zeitung, 07. September 2025

„Ein Lehrstück zur Unterschätzung rechter Gewalt und über die Stigmatisierung von Bevölkerungsgruppen, das relevanter für aktuelle Entwicklungen in der rechten Szene […] nicht sein könnte.“
Robert Elstner, ekz.bibliotheksservice, 14. Oktober 2025

„Semiya und Gamze […] machen zusammen mit der Journalistin Christine Werner ihren Schmerz und ihre Ohnmacht so greifbar, dass man sich lange daran erinnern wird.“
Antje Kunstmann, BRIGITTE, 22. Oktober 2025

„Ein aufwühlendes und wichtiges Buch gegen das Vergessen!“
Mélanie Gerber, querlesen, 27. November 2025

„Ein wichtiges Sachbuch – nicht nur für Jugendliche.“
Marlene Zöhrer, Amnesty Journal, 01. Dezember 2025

„Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes“
Arno Luik, Hamburger Abendblatt, 17. Dezember 2025

„Ein ungeheuer wichtiges Buch über ein kapitales Staatsversagen, das Schullektüre werden sollte.“
Dina Netz, Eselsohr, 01. Januar 2026

Anmeldung/Kontakt

Kulturzentrum Pelmke e.V.
Pelmkestraße 14, 58089 Hagen
leselust@pelmke.de

Alter

Ab 14 Jahre

Kosten

1,50 Euro p.P

Ort

In Schulen